Weitgehend unbemerkt und in den Wegberger Medien unerwähnt verlief ein Besuch zweier NRW-Minister im Stadtgebiet Wegberg. Was verschaffte Wegberg den hohen Besuch? Antwort gibt eine Presseerklärung vom 11.12.25 des NRW-Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr:
Um den Schutz der biologischen Vielfalt zu stärken, weist die Landesregierung weitere landeseigene Waldflächen als Wildnisentwicklungsgebiete aus. In diesen Gebieten kann sich die Natur frei entfalten. Zusammen mit den bestehenden Schutzgebieten sollen damit künftig gut 15 Prozent des Landeswaldes und zwei Prozent der Gesamtwaldfläche von Nordrhein-Westfalen der natürlichen Waldentwicklung überlassen werden. Auch in den Kreisen Heinsberg und Viersen sollen Bachtäler und Wälder entlang der deutsch-niederländischen Grenze in das Netz der Wildnisentwicklungsgebiete aufgenommen werden. Die rund 800 Hektar umfassenden Waldflächen befinden sich vollständig im Landeseigentum. Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, besuchten Umweltminister Oliver Krischer und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen gemeinsam das Gebiet Helpensteiner Bachtal, um über die Pläne zu informieren.“
Unbeeindruckt von dieser Entwicklung auf Wegberger Stadtgebiet genehmigte der Rat am 16.12.25 einstimmig im Rahmen der forstwirtschaftlichen Richtlinien für die nächsten Jahre das von J. Krapoll verfasste „Wegberger Modell“ der Waldbewirtschaftung, welches nach wie vor eine ökonomische Waldnutzung in den Vordergrund stellt.
